✉ Briefe

Nazifrauen-Zank (ein Schreiben aus der NS-Zeit)

Hier seht ihr einen Brief an eine sogenannte Blockfrauenschaftsleiterin von einer Vorgesetzten, bezüglich bekannt gewordener enormer Streitigkeiten. Ich werde ihn verkaufen oder an ein Archiv spenden, da ich solche Unterlagen von Nationalsozialist*innen nicht sammel, aber ich hab ihn für nur 4 Euro vom Flohmarkt und wollte ihn euch doch zeigen, bevor ich ihn abgebe:

Ui ui ui….Zankereien zwischen den Nazi-Frauen. – Diese Schlingel!!


„Sollten dieser Brief nicht helfen, so haben Sie die Folgen zu tragen.“

….klingt äußerst ernst!! Was diese „Folgen“ wohl gewesen wären oder waren?

Dieser Brief wirft außerdem die Frage auf, wie gravierend müssen die Streitigkeiten zwischen den Frauen denn gewesen sein, dass sie sich derart weit rumgesprochen haben?

Offensichtlich wurde ja die Ortsfrauenschaftsleiterin (Greta Meisl) bereits mehrfach darauf angesprochen, wie es im Brief heisst. Diese Vorgestetzte wohnte ja ein Stück weg. Demnach mussten es schon heftige Streiterein sein, dass es bis zu ihr durchsickert ist!!

Würde mich ja auch interessieren, warum sie sich denn nur zankten. Was mag es gewesen sein? Das werden wir wohl nie erfahren! Aber wir können doch andere Sachen recherchieren. Zunächst einmal ein paar Sachen zu der Gegend…

Bubenreuth ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Erlangen-Höchstadt in Bayern. Aktuell leben dort ca. 4500 Menschen. Vor 1945 aber war es nur eine winzige Gemeinde. Hier seht ihr den Verlauf der dort Wohnenden, also die Bevölkerungsentwicklung in der Gemeinde:

(Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Statistik kommunal 2017, herausgegeben im Februar 2018 – Bewohner mit Hauptwohnsitz)

Zur Zeit des Briefes lebten dort also um die 415 Menschen. Ein kleiner Haufen für den Jette Glaser als „Blockfrauenschaftsleiterin“ zuständig war, besonders wenn man bedenkt, dass sie ja lediglich die Frauen vertreten hat, also ein noch kleinerer Teil der 415. Was war ihre Aufgabe als „Leiterin“ über schätzungsweise 150-200 Frauen?

Eine Blockfrauenschaftsleiterin war eine Funktionärin in der NS-Frauenschaft (NSF), der Frauenorganisation der NSDAP. Sie war auf der niedrigsten organisatorischen Ebene (Block) tätig, überwachte die nationalsozialistische Ausrichtung der Frauen in ihrem Wohnbereich und fungierte als Kontroll- und Denunziationsorgan der Menschen in der jeweiligen Gegend, wie im Fall von Maria Wieczorek 1944 gut heraus kommt. 

Die „Gedenkstätte Deutscher Widerstand“ schreibt über ihren Fall:

„Maria Kulik arbeitet nach der Volks­schule als Hausan­ge­stellte und heiratet 1907 Wilhelm Wieczorek, das Paar lebt in der Nähe von Breslau. Als gläubige Katho­likin und vorma­liges Mit­glied der Zent­rums­partei ist sie seit jeher Gegnerin der NSDAP.

Am 28. Februar 1944 äußert sich Maria Wieczorek gegen­über einer Bekannten kritisch über Hitler und den Glauben an einen Sieg der Wehr­macht gegen die Alli­ierten, worauf sie von deren Tochter, einer Block­frauen­schafts­leiterin, denun­ziert wird. Sie wird festge­nommen und angeklagt (…).


Maria Wieczorek wird am 21. August 1944 vom „Volks­ge­richts­hof” zum Tode verur­teilt und vier Wochen später, am 22. September 1944, im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.“

– Gedenkstätte Deutscher Widerstand, 2026

Mitteilung der NSDAP-Ortsgruppe Breslau-Goldschmieden über die Denunziation und Ermittlungen gegen Maria Wieczorek, 14. April 1944 (Bundesarchiv R 3017/36234)

Politische Beurteilung von Maria Wieczorek durch die NSDAP-Kreisleitung Breslau an die Gestapo Breslau, 25. Mai 1944 (Bundesarchiv R 3017/36234)

Die Aufgabe „Menschen zu denunzieren“ hatte diese Blockfrauenschaftsleiterin also ordentlich erfüllt. Ob dasselbe auch für Jette Glaser in Bubenreuth galt, die in dem Schreiben erwähnt wird, ist mir nicht bekannt. Aber wir können immerhin Aussagen über ihre allgemeinen Aufgabenfelder treffen:

Organisatorisch war sie eine Untergliederung der NS-Frauenschaft, oft eng verzahnt mit dem (männlichen) Blockwart der NSDAP. Ihre Aufgaben umfassten die Kontrolle der Haushaltsführung, politische Schulungen, Sammlung von Spenden (z.B. für das Winterhilfswerk) und Überwachung der „Gesinnung“ der Frauen in der Nachbarschaft.

Sie diente zudem der ideologischen Durchdringung des Alltags und der Denunziation regimekritischer Äußerungen und war damit Teil des nationalsozialistischen Systems zur totalen Kontrolle der Bevölkerung, auch im privaten Bereich. Sie sollten überall sein, in direkter Nachbarschaft. So war es ja auch in dem oben erwähnten Beispiel: Da erzählt man einer Freundin seine Gedanken und deren Tochter sorgt für deine Ermordung…


Die Blockfrauenschaftsführerin fungierte also als unterstes Glied der Hierarchie direkt in den Wohnblöcken, in den Wohngegenden, in anderen Worten. Sie diente als Bindeglied zur Nachbarschaft, um die ideologische Ausrichtung der Familien zu überwachen und die sogenannte „Heimatfront“ zu stabilisieren, wie es im Nazisprech hieß, während viele der Männer an der „Kriegsfront“ kämpften.

Besonders zu betonen ist demnach die Kontrollfunktion, die diese Frauen innerhalb dieser Position hatten. 

Eine widerliche Tätigkeit, bei der man sich fragen kann, warum das überhaupt jemand machte? Wer will schließlich Menschen „verpetzen“, also anzeigen, die dann ins Gefängnis kommen oder sogar umgebracht werden könnten? Wie mit der Schuld leben? Die Familien der Verratenen lebten schließlich immer noch in direkter Nachbarschaft. Wenn die Frauen also selber keine Schuld empfanden oder ihr Handeln irgendwie rechtfertigten, ganz entsprechend der Propaganda argumentierten, so wurden sie sicherlich von anderen in der Gegend gemieden oder gehasst sogar, von manchen.

Wieso also?


Ökonomische Vorteile brachte es jedenfalls nicht, die Tätigkeit als Blockfrauenschaftsführerin war in der Regel ehrenamtlich und bot keine direkten finanziellen Vorteile in Form eines Gehalts. 

Die wesentlichen Gründe für die Übernahme dieses Amtes waren eher anderer Natur:

Zum einen sicherlich die Partizipation an Macht: Obwohl Frauen politisch weitgehend ausgeschlossen waren, bot die NSF die Chance, als „öffentliche Funktionsträgerinnen“ Verantwortung für die „Volksgemeinschaft“ zu übernehmen und am Vollzug staatlicher Macht zu partizipieren. Ein Machtgefühl also am Ende, das ja leider viele Menschen anzieht!

Bei manchen mag ein Faktor auch eine eigene, tiefe Ideologische Überzeugung gewesen sein: Viele Frauen sahen sich als „Hüterinnen der Rasse“ und wollten andere Frauen im Sinne der NS-Ideologie (z. B. als opferbereite Hausfrau und Mutter) erziehen und schulen. Sie sahen an dieser stereotypen Rollenverteilung, die Frauen stark benachteiligte und in altbackene Rollen drängte, nichts Schlechtes und verstanden sie als „natürlich“.

So hatten sie es ja auch gelernt in Schule und bei den „Bund deutscher Mädel“, der oft direkt nach der Schule begann, so dass die Mädchen und später Jugendlichen den Großteil des Tages indoktriniert wurden. (Was aber ihre persönliche Verantwortung nicht wegnehmen soll).


Nicht zu vernachlässigen ist die spezielle „soziale Fürsorge“, also soziale Arbeit im heutigen Sprech, die diese Frauen leisteten und das dadurch entstehende Prestige: Das Amt beinhaltete praktische Aufgaben wie die Organisation von Nachbarschaftshilfe, von Mütter-Kursen oder die Betreuung von Luftkriegsgeschädigten. Dies verlieh den Frauen in ihrem unmittelbaren Umfeld eine bedeutende soziale Rolle und Anerkennung durch Andere, was die vorhin negativ erwähnten Punkte (etwas) ausgleichen mag, das Ansehen betreffend, welches die Frauen hatten.

Dieser Prestige war sicher verleitend für manche in diese Positionen zu gehen, neben der Macht über andere und der eben erwähnten ideologischen Überzeugung als Gründe.

Auch galten solche Positionen der eigenen Vorbereitung auf die nationalsozialistische Mutter- und Frauenrolle: Durch das Amt konnten die Frauen Verantwortung lernen und dazu auch selbst an Schulungen teilnehmen, die sie auf ihre Aufgaben in Haushalt, Gesundheit und Kindererziehung vorbereiteten, was dem staatlich geförderten Ideal entsprach. 

So sagte die Reichsfrauenführerin Scholtz-Klink in einer Rede:

„Die deutsche Frau, wie wir sie uns denken, muß verzichten können auf Luxus und Genuß, sie muss arbeiten können, geistig und körperlich, sie muß geistig und körperlich gesund sein und muß aus diesem harten Leben, das wir zu leben gezwungen sind, ein schönes Leben machen können.

Sie muß zum letzten innerlich um die Nöte und Gefahren, die das Leben unseres Volkes bedrohen, wissen. Sie muß so sein, daß sie alles, was von ihr gefordert wird, gern tut.

Sie muß, ich faße es in einem Wort zusammen, politisch denken können, nicht politisch im Sinne des politischen Kampfes, sondern politisch so, daß sie mitfühlt, mitdenkt, mitopfert mit dem ganzen Volk.“

– Reichsfrauenführerin Scholtz-Klink, Zitat aus: Lück, 1979, S. 101. 

Sie sollten also unterwürfig sein, der stereotypen Frauenrolle entsprechen. Was etwas widersprüchlich ist, ist die Aussage, dass die „deutsche Frau“ nicht politisch kämpfen sollte, aber was machten denn dann die Frauen im Nationalsozialistischen Frauenbund? Ich würde es schon als politische Arbeit verstehen, als Kampf für die rechte Ideologie. Aber gut – das bin nur ich und meine kleine Meinung dazu!


Manche Quellen meinen auch die Tätigkeit wäre oft der Versuch, innerhalb des engen Rahmens des „Männerstaats“ einen eigenen, weiblichen Einflussbereich zu besetzen und diesen zur Festigung des Regimes zu nutzen. Gerade weil Frauen zu dieser Zeit bereits emanzipierter waren durch die „wilden 20er“ und die Errungenschaften der bürgerlichen Frauenbewegung (Wahlrecht, Möglichkeit Abitur und Studium zu beginnen/abzuschließen, Arbeitsrechte, …), konnten solche Frauen mit Ambitionen hier ihre Bedürfnisse ausleben.

Obendrein wurden sie verstrickt in den Nazistaat UND trugen ihn dadurch aktiv mit. Das erlaubte den Nazis Gräueltaten leichter durchzuführen, denn (fast) jede*r hat ja mitgemacht auf die eine oder andere Art! Viele waren nur kleine Rädchen in dem Apparat, aber sie waren eben Rädchen, und das freiwillig!! Und nicht zuletzt wurden halt Arbeitskräfte in allen Bereichen benötigt, so „konnten“ die Männer in den Krieg und die „Heimatfront“ wird weiter getragen, von den Frauen.

Insgesamt kann also gesagt werden, sie waren klar Teil des nationalsozialistischen Propaganda-Apparates, trugen den totalitären Staat, die Diktatur, mit und das bis hinein in die schlimmsten Aufgaben, wie die erläuterte Denunziation.

„Doch das war nicht immer so gewesen, vor der Machtergreifung konzentrierte sich die NS-Frauenschaft auf karikative Tätigkeiten und sah sich auch als Wohlfahrtsorganisation speziell von Frauen und für Frauen.“

– Hollnbuchner , S. 2024, S. 43

So hatten sie also gestartet, quasi mit Sozialer Arbeit. Das ist dann schon eher nachvollziehbar, dass sich dort Menschen/Frauen beteiligten. Aber das muss ich auch sagen, bin ja auch Sozialarbeiterin. 😉

Dies wirft dann aber wiederum Fragen auf, warum Frauen, die ursprünglich soziale Hilfen leisten wollten, am Ende so schlimme Dinge taten wie andere verraten und verhaften lassen ihrer Nachbar*innen, Freund*innen und Bekannten. Was ist mit ihren sozialen Herzen? Was mit Mitleid?

Aber das ist ein generell spannendes Thema, mit dem ich mich schon intensiver auseinander gesetzt habe: Inwieweit und warum haben auch Sozialarbeitende im Nazistaat mitgemacht oder Widerstand geleistet? Darüber kann ich gern mal was schreiben, wenn es Interesse gibt!



Kommen wir aber zurück zur „Blockfrauenschaftsleiterin“ und einer kleinen Bretrachtung der Organisationsstruktur/ihrer Geschichte!

Die Frauen, die diese Posten übernahmen waren Teil des NDFs. Die Nationalsozialistische Frauenschaft war die Eliteorganisation unter den NS-Frauenorganisationen. Gegründet wurde die NS-Frauenschaft bereits am 1. Oktober 1931, also sehr zeitig. (Michel, S. 116ff.) Bedenkt man, dass Hitler noch nicht an der Macht war, aber sich die NSDAP bei den Wahlen 1930 bereits zur zweitstärksten Partei entwickelt hatte, war also 1931 sehr zeitig.

Erklärungsansätze warum sich Frauen freiwillig und teilweise sogar ehrenamtlich am Nazistaat beteiligten, also ohne Vergütung, wurde auch in der Arbeit von Hollnbucher (2024) diskutiert. So schreib sie zu den „Beweggründe[n] für ein bewusstes Leben als Nationalsozialistin“:

„Zum einen muss genannt werden, dass die Propaganda, die die NSDAP schon seit Beginn ihrer Existenz betrieb, sehr geschickt war.

Fast psychoanalytisch wurden die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen behandelt und schließlich alles so argumentiert, dass es den Menschen förmlich aus dem Herzen sprach. Gerade in der Anfangszeit der Herrschaft der Nationalsozialisten wirkte dies vermutlich nahezu erlösend.

Endlich war jemand da, der sich annimmt und alles besser macht, wenn man dafür nur ein bisschen etwas opfern oder ändern müsste, war es das wert.“

Das soll natürlich nicht persönliche Verantwortung wegnehmen, ihre Mittäter(innen)schaft entschuldigen. Aber ich als Wissenschaftlerin will Dingen auf den Grund gehen, und so kann man es wenigstens etwas erklären, was Menschen angetrieben hat, auch wenn die Gründe für uns heute schmerzlich/furchtbar und nicht nachzuempfinden sind.

Und das war nicht das Einzige:

„Gerade in der NS-Frauenschaft waren die Aufstiegsmöglichkeiten enorm. In hohen Posten arbeiteten die Frauen in großen, luxuriösen Dienstgebäuden, sie bekamen einen eigenen Dienstwagen und manche auch einen eigenen Chauffeur.

Um ihrem Amt eine offizielle Note zu verleihen, erhielten sie einen Allgemeinen- Politischen-Leiter-Ausweis sowie Rang-Abzeichen. Zum Ende der NS-Zeit hin trugen sie sogar Dienstkostüme, was ihnen ein gewisses Ansehen in der Bevölkerung bescherte.“

Hollnbucher, 2024, S. 77

Später bekamen sie sogar eine Aufwandsentschädigung, allerdings nur die Gaufrauenschaftsleiterinnen. (vgl. Michel, 2007, S. 116ff.) Die Blockfrauenschaftsleiterin, die hier in dem Brief angeschrieben wurde, die alte Zankerin, sie bekam kein Geld. Aber eventuell hoffte sie auf einen Aufstieg und eine feste Anstellung mit etwas Zeit. Vermutlich hat sie also versucht die Streitigkeiten einzustellen – im Hinblick auf ihre Zukunftsperspektiven. Die wollte sie sich sicher nicht verbauen!

Die Aufstiegschancen, sowohl in gesellschaftlicher, beruflicher als auch finanzieller Hinsicht und das damit zusammenhängende Prestige, waren vermutlich ein großer Faktor, welcher die Frauen motivierte. (vgl. ebd.)

Manche gehen so weit zu sagen, dass die Frauen gar keine Wahl hatten, als sich unterzuordnen und Nationalsozialistinnen zu werden, gerade wenn sie nicht „nur“ als Mütter in Heim und Zuhause bleiben, sondern studieren oder beruflich erfolgreich sein wollten.


Keine Wahl also? So weit würde ich nicht gehen, denn viele Andere hatten solche Aufgaben ja auch nicht übernommen und sind auch durch die Zeit gekommen, sind ihren Weg gegangen.

Vielleicht hatten sie weniger Chancen dadurch, aber sie haben sich weniger (mi)schuldig gemacht. Manchmal ist das der Preis für das richtige Handeln, dass man eben nicht von einem diktatorischen System profitiert.

Es ist immer schwierig aus der Ferne und dann noch so weit in der Zukunft zu beurteilen, wie man selbst damals gehandelt hätte, oder was Menschen für Möglichkeiten hatten alternativ zu entscheiden.

Aber doch sieht man ja auch der Welt überall autoritäre Entwicklungen und hat jetzt schon Vorteile, wenn man Komplizin ist mit dieser Politik, oder wenn man wegschaut.

Und Menschen haben Nachteile, auf der anderen Seite, wenn sie (links)politisch aktiv sind, wenn man sich für Andere einsetzt und versucht ethisch zu handeln (siehe die aktuelle Verfolgung und Kriminalisierung von Antifaschismus in verschiedenen Ländern der Welt und auch Angriffe auf Lehrer*innen und Dozierende/Profs in Deutschland durch Rechte wie AfDler). Dabei ist Antifaschismus nicht mal radikal, sondern einfach nur das Einsetzen für Menschenrechte, gegen Diskriminierung – eben das Einsetzen gegen Faschismus/autoritäre Tendenzenn, wie es der Name „Anti-FASCHISMUS“ auch schon sagt.

Somit muss man sich nicht mehr fragen, „Was hätte ich damals getan“ – die Frage ist: „Was tut ihr denn jetzt?“

So denn, hiermit will ich für heute schließen. Ein kleiner „Fun Fact“ am Ende: Für den heutigen Beitrag habe ich ausschließlich weibliche Autorinnen verwendet. Bei einem Thema wie Frauen im Nationalsozialismus auch naheliegend weibliche Wissenschaftlerinnen anzuhören.


Sagt mir doch noch kurz: Wessen (Ur-)Oma hat sich da so rumgestritten? Deine?


Hinterlasst ein Kommentar oder gebt mir einen Kaffee aus, wenn ihr mögt, was ich hier mache. 😊 Das Geld wird für meinen Studienkredit verwendet.

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Eure BEWAHRERIN


QUELLEN:

Gedenkstätte Deutscher Widerstand (2026): Maria Wieczorek. Abgerufen unter: https://www.gedenkstaette-ploetzensee.de/totenbuch/recherche/person/wieczorek-maria

Hollnbuchner , V. E. (2024): Deutsche Frauen unter dem Ns-Regime. Masterarbeit. Johannes Kepler Universität Linz.

Lück, M. (1979): Die Frau im Männerstaat: Die gesellschaftliche Stellung der Frau im Nationalsozialismus – Eine Analyse aus pädagogischer Sicht. Peter Lang Verlag: Frankfurt am Main.

Michel, A. (2007): „Führerinnen im Dritten Reich: Die Gaufrauenschaftsleiterinnen der NSDAP. In: Sybille Steinbacher (Hg.), Volksgenossinnen: Frauen in der NS-Volksgemeinschaft, Göttingen

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